Computer- und Videospiele haben vielfältige positive Auswirkungen auf die kognitiven Fähigkeiten ihrer Nutzer. Dies belegen aktuelle Forschungen aus den USA. Wie das “P.M. Magazin” in der Ausgabe 7/2009 berichtet, erkennen führende Wissenschaftler mehr und mehr in Computer- und Videospielen eine neue Form sozialen Lernens. “Veränderungen der Medienwelt verändern unser Verständnis von Bildung und erfordern neue Denkweisen, neue Formen der kulturellen Verarbeitung und Interaktion mit der Welt um uns”, wird der Medienwissenschaftler Henry Jenkins vom Massachusetts Institute of Technology zitiert. Videospiele würden etwa die Fähigkeit zum Multitasking verbessern, so Jenkins.
Forscher der Iowa State University hätten zudem herausgefunden, dass räumliche und manuelle Fähigkeiten mit Games gefördert werden könnten. Chirugen beispielsweise, die im Umgang mit Maus, Tastatur und Controller geübt waren, operierten schneller und machten weniger Fehler als ihre Kollegen ohne Spielerfahrung. “Computerspiele sind nicht gut oder schlecht, sondern mächtige Lerninstrumente, die viele Effekte haben, mit denen wir nicht gerechnet haben”, resümiert Douglas Gentile von der Iowa State University.
Quelle: GamesMarkt.de







